Abschlussveranstaltung

12.11.2018, 19:00 Uhr

100 Jahre Frauenwahlrecht … und wie geht es weiter?

Am 12. November 1918, somit vor 100 Jahren, erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht, welches eine Grundlage für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist. Viele Frauen haben für dieses Recht zuvor fast ein Jahrhundertlang gekämpft. Wir werden am Jubiläumsabend hören, welche Bedeutung das Frauenwahlrecht früher hatte und wie Frauen gemeinsam für dieses gekämpft haben. Wir fragen aber auch, wie weit wir heute und somit 100 Jahre später gekommen sind, was sich seit dem erkämpften Wahlrecht verändert hat, wo weiterhin starre Chancenungleichheiten bestehen für die gekämpft werden muss und wo wir wachsam sein müssen, damit das Errungene uns nicht wieder entgleitet. Carmen Thomas wird uns zeigen, wie der Weg der/in die Solidarisierung funktionieren kann.

REFERENTINNEN

RA Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin

Bundesministerin der Justiz a.D., Schirmherrin der Deutschen Hospizbewegung (BAG)

Carmen Thomas

Redakteurin, Moderatorin, Mediatorin und Programmgruppenleiterin, Coach, Autorin

MODERATORIN

Sharon Adler

Journalistin und Fotografin, Hrsg. und Chefinredaktion AVIVA-Berlin, 2012 Trägerin des Berliner Frauenpreises, seit 2013 EA im Vorstand der Stiftung ZURÜCKGEBEN

 

Ort: Haus der Kirche, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel

KOSTEN: 0 €

ANMELDUNGEN schriftlich bis 07. November 2018 unter dem LINK oder debora.gillessen@ekkw.de

 

 

Exkursionen

HESSISCHES LANDESMUSEUM KASSEL MIT FÜHRUNG ZUM THEMA „FRAUEN“

Bei einem Rundgang zu 300.000 Jahren hessischer Landesgeschichte, nämlich zu Vor- und Frühgeschichte, angewandter Kunst und Volkskunde erhalten wir einen Überblick von den Anfängen menschlicher Besiedelung bis in die Gegenwart. Inhaltlich vernetzt werden die Sammlungen durch eine für uns erstellte 90minütige Führung zum Thema „Frauen in Hessen“. Die Kaiserzeit war ausschließlich Männerzeit. Die gutbürgerliche Frau war von Beruf Gattin und Mutter, die familiäre Vorherrschaft hatte der Mann inne. Immer mehr bürgerliche Frauen aber wollten sich nicht in dieses Schicksal fügen. Die Frauenbewegung verlangte nach Befreiung, forderte Rechte ein. Sie opponierte gegen die männliche dominierte, militärisch geprägte Erziehung, gegen die eigene rein repräsentative Tätigkeit, gegen sinnentleerte Konventionen. Ebenso kritisierten viele Lebensreformerinnen der Jahrhundertwende die ungesunden und diskriminierenden Bedingungen, unter denen Frauen in der Gründerzeit-Gesellschaften lebten. Im Mittelpunkt der bürgerlichen Emanzipationsforderungen stand das Recht auf Bildung. Im Rahmen der Dauerausstellung im Hessischen Landesmuseum Kassel wird die spannenden Geschichte der Frauenbewegung- und Emanzipation bildhaft erzählt. Das gemeinsame Programm endet nach der Führung. Gerne kann die Ausstellung danach weiter erkundet werden.

Datum: Termin wurde verschoben, neuer Termin wird noch bekannt gegeben
Treffen: vor dem Hessischen Landesmuseum, Brüder-Grimm-Platz 5, 34117 Kassel